Trainingslehre und Verhalten im Alltag
Krafttraining – für viele bedeutet das zunächst schwere Gewichte, intensives Schwitzen und gezielten Muskelaufbau. Und tatsächlich gehört all das dazu. Doch eigentlich steckt viel mehr dahinter als nur das Heben von Hanteln im Fitnessstudio. Krafttraining ist eine Trainingsmethode, die gezielt das neuromuskuläre System beansprucht – also die Zusammenarbeit zwischen Nerven und Muskeln.

Worum geht es dabei?
Um mehr Kraft. Mehr Stabilität. Und mehr Leistungsfähigkeit – im Alltag, beim Sport und im gesamten Leben.
Was ist Training?
Wenn du trainierst (zB. Fitnessstudio, Ausdauerlauf usw.), wird dein Körper einem Reiz ausgesetzt.
- ist dieser Reiz zu schwach, passiert nichts!
- ist er ausreichend stark, passt sich dein Körper an → du wirst stärker, schneller, fitter
Um eine Aktivität als Training zu bezeichnen, ist also ein gewisser Reiz notwendig. Langsames Gehen wäre weder ein direktes Krafttraining für den Oberschenkel noch ein Ausdauertraining für dein Herzkreislaufsystem.
Damit dein Trainingsreiz wirkt, muss er:
- individuell angepasst sein
- regelmäßig gesetzt werden
- progressiv gesteigert werden
Fakten der WHO
Ausdauer:
- 150-300min moderate Intensität (Nordic Walking, Tanzen, Langlaufen etc.) oder
- 75-150min anstrengende Bewegung (Laufen, schnelles Radfahren/Schwimmen)
Kraft:
- mindestens 2 Tage pro Woche (für große Muskelgruppen) zB. Training mit Gewichten
Balance / Koordination:
- Gleichgewichtsübungen für ältere Erwachsene ab 65 Jahren (Sturzprävention)
17.April 2026
PVN Untere Feldaist